Stadt am Rheinfall

Im Schatten des Rheinfalls, dem größten Wasserfall Europas, liegt die im Norden der Schweiz angesiedelte Stadt Schaffhausen. Abwechslung ist hier auf jeden Fall gegeben. Zwischen Kunst und Geschichte, Natur und Abenteuer – ganz nach persönlichen Vorzügen -  können Touristen einen unvergesslichen Tag in der attraktiven Stadt am Rheinfall verbringen.

unbenannt-1

Der in unmittelbarer Umgebung liegende Wasserfall ereicht eine Höhe von 23 Metern, sowie eine Breite von 150 Metern. Auf gut ausgebauten Wander- und Spazierwegen kann der Rheinfall einmal umrundet und auf zahlreichen Aussichtsplattformen wunderbar betrachtet werden. Ausflugsboote fahren dicht an das Naturspektakel heran und setzten Schaulustige bei Bedarf auf dem mittleren Felsen ab. Hier müssen einige schmale, steile Treppen bestiegen werden, doch wer diese Parcours überwindet, wird mit einem atemberaubenden Blick auf den Fall belohnt.

 Inmitten der Stadt wurde bis zum Jahr 1064 das Kloster Allerheiligen errichtet, das bis 1080 der Familie von Nellenburg gehörte. Diese verzichtete jedoch zu diesem Zeitpunkt auf alle ihre Rechte und somit wurde das Eigenkloster direkt dem Papst unterstellt. Noch Ende dieses Jahrhunderts wurde auf den bestehenden Fundamenten der heutige Münster erbaut, der mittlerweile als der größte romanische Sakralbau innerhalb der Schweiz angesehen wird.

Auf dem gleichen Areal eröffnete die Stadt Schaffhausen im Jahr 1938 das Museum zu Allerheiligen. Hier bot sich nun der Platz, um die große historische Kunst- und Kultursammlung von Vereinen und Privaten aufzubewahren und zu präsentieren. Im Jahr 2010 wurde der letzte Teil der Ausstellung „Schaffhausen im Fluss: 1000 Jahre Kulturgeschichte“ veröffentlicht, indem die Geschichte Schaffhausens von Gründung bis Neuzeit dargestellt wird.

munster_schaff

Als Wahrzeichen der Stadt gilt die zentral erbaute Zirkularfestung, der Munot. Im 16. Jahrhundert erbaut, gab es schon damals direkt nach der Fertigstellung die ersten Zweifel, ob das Gemäuer überhaupt den Standards der Militärtechnik entsprach. Tatsächlich kam die Festung nur ein einziges Mal als Verteidigungsanlage zum Einsatz. Heute ist der Munot Kulturzentrum und bietet Platz für viele diverse Veranstaltungen, wie den beliebten und bekannten Munotbällen.

munot-schaffhausen

 Bei der zweiten großen Kirche Schaffhausens handelt es sich um die St. Johann. Erbaut wurde sie etwa um das Jahr 1000 und 1990 fand die letzte Grundrenovierung statt. Von Außen entspricht die Fassade dem gotischen Stil, im Inneren sind mehrere Stilrichtungen verwendet worden.  Mit 34 Metern gilt die St. Johann als die drittbreiteste Kirche der ganzen Schweiz.

st.johann

 Ein weiteres, sehenswertes Gebäude ist das „Haus zum Ritter“ in der Altstadt. Berühmt ist es wegen seiner Malereien, die im 16. Jahrhundert angebracht und 1935 abgelöst, konserviert und im Museum zu Allerheiligen ausgestellt worden sind. Sie zählen heute als bedeutendste Renaissancefresken im Norden der Alpen. Die Malereien, die mittlerweile das Haus zieren, wurden anhand der Originale von Carl Roesch in den 40er Jahren erstellt.

haus-zum-ritter-2

Der Fronwagplatz ist ein autofreier Bereich im Zentrum der Altstadt, der u.a. als Veranstaltungsort dient. Überragt wird er vom Fronwagturm, in dem früher die große Marktwaage hing. Mit ihr wurden die Güter der Schiffe gewogen, die aufgrund des Rheinfalls ihre Fracht ausladen mussten. Die Marktwaage lässt sich im Museum zu Allerheiligen betrachten.

fronwagplatz

 In den Hallen für Neue Kunst lässt sich – wie der Name eigentlich schon sagt – zeitgenössische Kunst seit 1965 bestaunen.  Zu den international bekannten Künstlern, die hier präsentiert werden, gehören u.a. Joseph Beuys, Sol LeWitt und Bruce Nauman.

 halle-neue-kunst

Für Spaß und Action sorgt der in der Nähe liegende Adventur Park Rheinfall.  Mit mehreren Parcours abgestimmt auf fünf Alters- und Fähigkeitsklassen kann jeder kreuz und quer durch den Hochseilgarten klettern. Für die nötige Sicherheit und damit auch die kleinen Besucher ihren Sicherheitsgurt anschnallen und ohne weitere Betreuungsaufsicht ganz nach Herzenslust den Park erkunden können, sorgt ein vor Ort angestelltes Sicherheitsteam.

 

 

© Bild 2+3+4/5+6+8: By Photo: Andreas Praefcke (Own work (own photograph)) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
© Bild 7: By Ad Meskens (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
© Bild 9: By Wandervogel (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Spuren im Sand

Die im Kanton St. Gallen am Südufer des Bodensees gelegene Kleinstadt kommt v.a. aufgrund des alljährlichen „Sandskulpturen Festivals“ ins Visier von zahlreichen Touristen. Dabei hat der idyllische Ferienort noch eine Menge anderer Sehenswürdigkeiten für entdeckerfreudige Besucher zu bieten.

sandskulpturen

So z.B das Kornhaus von Rorschach, dem eigentlichen Wahrzeichen der Stadt. In Auftrag gegeben wurde es von Abt Coelestin von St. Gallen im 18. Jahrhundert, wodurch sich Rorschach zu jener Zeit als wichtigsten Kornmarkt der Umgebung nennen durfte. Heute befindet sich in dem alten Kornhaus ein Heimatmuseum, in welchem die Geschichte der Stadt zu erfahren ist. Außerdem bieten diverse Tauchakademien Kurse an, in denen das altertümliche Gebäude auch Unterwasser bestaunt werden kann.

Freizeittipp: Tauchakademie Bodensee

Wem es an warmen Tagen nach noch mehr Wasser verlangt, der hat auch die Möglichkeit der Badhütte von Rorschach einen Besuch abzustatten. Hierbei handelt es sich um eine historische, kleine Seebadeanstalt, die auf Stelzen aus dem Bodensee herausragt und über eine kleine Brücke erreicht werden kann. Ein Nichtschwimmerbecken ist direkt im See eingelassen.

badhuette

Ein weiteres historisches Zeugnis der Stadt ist das Kloster Mariaberg. Ende des 15. Jahrhunderts erbaut, wurde das ehemalige Kloster im Rahmen von machtpolitischen Kämpfen  zwischen der Stadt St. Gallen und dem Fürstabt zerstört, noch bevor es überhaupt vollendet werden konnte. Nachdem es später wieder errichtet worden war, befindet sich heute die Pädagogische Hochschule von St. Gallen in deren Räumlichkeiten. Auf Anfrage werden Führungen durch das Kloster Mariaberg angeboten.

Architektur – mal ganz anders! Auch das hat die Stadt Rorschach zu bieten. Die Markthalle Altenrhein ist ein einzigartiges Architekturprojekt in der Schweiz.  Mit vergoldeten Zwiebeltürmen, ungleichen Fenstern, unebenen Boden und begrünten Dachflächen entstammt das surreale Bauwerk aus den Ideen des international erfolgreichen Künstlers Friedenreich Hundertwasser. Seine Ansichten, die „Geometrisierung des Menschen“ entschieden abzulehnen, spiegelt sich in allen seinen bekannten Kunstobjekten wider.

markthalle

In der Nähe des Hafens befindet sich des Weiteren der Jakobsbrunnen. Erbaut wurde er im 19. Jahrhundert, um an die Jakobskapelle zu erinnern, einer Raststätte aus dem frühen Mittelalter, in welcher Pilger auf dem Weg nach Santiago de Campostela des Öfteren Halt machten. Heute bildet der Brunnen den Ausgangsort für den „Jakobsweg“.  Wer lediglich einen kleinen Spaziergang unternehmen möchte, dem sei die Strandpromenade in den Abendstunden empfohlen.

 

 

© Bild 1: von Frank Vincentz (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
© Bild 3: Ingo2802 aus der deutschsprachigen Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], vom Wikimedia Commons

 

An der längsten Promenade

In Überlingen heißt es „Einfach leben“. Als Kneippheilbad stellt die am nördlichen Seeufer gelegene Thermenstadt ein Zentrum für Gesundheit und Wohlbefinden dar. Und manchmal genügt für etwas "Wohlbefinden" bereits ein Spaziergang an der längsten Uferpromenade im Bodenseeraum.

berlingen

Beliebter Touristenmagnet ist dabei u.a. die 2003 eröffnete Bodenseetherme. Neben einer ausgedehnten Sauna- und Badelandschaft hat die Therme  ein vielseitiges Angebot, welches von regenerierenden Massagen und wohltuenden, kosmetischen Verwöhnprogrammen reicht, bis hin zur der Möglichkeit in einem der zahlreichen Kurse etwas für die eigene Fitness zu tun. Besonders das mineralhaltige Thermalwasser, dem eine heilungsfördernde Wirkung zugeschrieben wird, macht einen Besuch in der Bodensee-Therme Überlingen immer wieder attraktiv.

Freizeittipp: Überlinger Therme >>

therme_uberlingen

© Bodensee-Therme Überlingen

Wahrzeichen der schönen Stadt am See ist der Münster St. Nikolaus. Fertiggestellt wurde die fünfschiffige Basilika im 16. Jahrhundert und gilt als größter Kirchenbau am Bodensee im spätgotischen Stil. Der Hochaltar aus Lindenholz, zu Beginn des 17. Jahrhunderts von dem Holzschnitzer Jörg Zürn erschaffen, gilt als überregionales Kunstwerk des deutschen Manierismus.

st.-nikolaus

In Überlingen gibt es jedoch noch mehr erwähnenswerte Bauwerke. So gilt das in der Renaissance erbaute Rathaus der Stadt mit seinen holzgeschnitzen Figuren von Jakob Ruß als Zeitzeuge der bei seiner Entstehung vorherrschenden Ständegesellschaft.

Während die Sylversterkapelle, einer kleinen vorromanischen Kirche im Stadtteil Goldbach, für seine Wandmalereien, die zu den Ältesten der Region gehören, bekannt ist. Sie stammen aus dem 9. Jahrhundert und wurden von Künstlern aus dem Kloster Reichenau erschaffen.

Das Städtische Museum, 1871 gegründet, befindet sich seit 1913 im ehemaligen Patrizierpalast der Reichlin von Meldegg. Das nach dem Familiennamen benannte „Reichlin-von-Meldegg-Haus“ gilt als ältestes Renaissancegebäude Deutschlands und ist z.T. noch vollständig mit Möbeln seiner Zeit ausgestattet. In dem Museum können Alltagsgegenstände ab der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert betrachtet werden, sowie eine beachtliche Puppenstubensammlung vergangener Tage und sehenswerte Brauchtümer aus der Bodenseeregion.

Tipp: Museen am Bodensee >>

meldegg

Der „Faule Pelz“, wie die Überlinger die städtische Galerie noch betiteln, liegt an der längsten Seepromenade im Bodenseeraum. Ehemals ein Ballsaal aus dem 19. Jahrhundert mit anliegenden Kabinetträumen, die Teil des oben genannten Patrizierhauses sind, finden heute im „Faulen Pelz“ überwiegend Kunstausstellungen statt.  Die zu sehenden Objekte stammen aus der Zeit des Mittelalters bis heute und sind regional und international.

Doch auch Naturfreunde kommen in Überlingen auf ihre Kosten. Der Stadtgarten lockt mit zahlreichen exotischen Pflanzen, einigen nett anzusehenden Kakteen und hat neben einem Rosengarten sogar ein Hirschgehege zum bestaunen.
Spaziergänger hingegen nehmen den Weg durch die Rebhänge. Über ein Stück Bodensee-Rundweg gelangen sie zur Klosterkirche Birnau, von der aus dann ganz gemütlich mit dem Bus zurück in die Stadt gefahren werden kann.
Und wem das noch nicht genug Natur ist, der kann mit seinen Kleinsten dem Stadtteil Bambergen noch einen Besuch abstatten. Hier befindet sich nämlich der ökologische Haustierhof Reutemühle – der artenreichste Bauernhof Deutschlands, der sogar einen Eintrag im „Guinness-Buch der Rekorde“ unter der Rubrik „größte Sammlung aussterbender Rassen“ zu verzeichnen hat.
Auf jeden Fall schreibt Überlingen „Familie“ ganz groß: Denn so nahm die Ferienstadt zusammen mit der Überlinger Therme und vier Bauernhöfen am landesweiten Wettbewerb „familien ferien“ teil, und erhielt dabei sogar eine Auszeichnung.

Freizeittipp: Haustierhof Reutemühle >>

Über die Bodensee-Schiffsbetriebe kann Überlingen im Personenverkehr auch bequem über Wasser erreicht werden.

Tipp: Schifffahrten >>

Die Stadt der Türme und Tore

Ravensburg fällt besonders wegen seinem historischen Stadtbild ins Auge.  Viele altertümlichen Türme und Tore, sowie die zu Teilen erhaltene Stadtmauer aus dem Mittelalter, verleihen dem schwäbischen Nürnberg im Schussental am Bodensee gelegen, seinen einzigartigen Charakter.

rav_von_oben

Unbedingt zu beachten sind in diesem Zusammenhang der Mehlsack (l. im Bild) und der Blaserturm (r. im Bild). Der Mehlsack gilt als Wahrzeichen der Stadt Ravensburg. Der zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtete Wehrturm trägt seinen Namen aufgrund der runden Form und des weißen Putzes. An der höchsten Stelle in der Altstadt erbaut, war seine Funktion die Kontrolle des Geländes unweit der Veitsburg.

Der Blaserturm hingegen, mit der gleichen Höhe von 51 Metern, diente der Stadt vor ihrer Erweiterung noch als Teil der Stadtbefestigung.  Später wurde er als Wachturm in der Stadtmitte genutzt, bevor er in der Mitte des 16. Jahrhunderts bei einem Unwetter einstürzte und  sich nur sechs Jahre später – diesmal im italienischen Renaissancestil – von Neuem gen Himmel streckte.

trme_rav

Als eines der bekanntesten Tore der Stadt Ravensburg lässt sich an dieser Stelle das Frauentor (Bild unten) benennen. Hierbei handelt es sich um ein Stadttor Richtung Norden, welches im Jahre 1982 vollkommen ausbrannte und dabei drei Feuerwehrmännern das Leben kostete.

frauentor_rav

Ein weiteres, lohnenswertes Ausflugsziel ist die Veitsbug, die bereits weiter oben Erwähnung fand. Früher Ravensburg genannt, thront die Burganlage auf dem mehr als 500 Meter hohem „Burgberg“ über der Stadt. Nach langer, durchlebter Geschichte sind heute ein Restaurant und eine Jugendherberge in den Gemäuern untergebracht.

Ein etwas düsteres Kapitel in der Geschichte erzählt das „Denkmal der grauen Busse“. Im Jahre 2005 für die Teilnahme an einem Wettbewerb entworfen, stellt das zweiteilige Betonobjekt die Krankentransporte dar, in denen allein zwischen 1940 und 1941 beinahe 700 psychisch erkrankte Menschen aus der ehemaligen „Heilanstalt“ im Kloster Weißenau als nicht lebenswert eingestuft und zum systematischen Töten abtransportiert wurden.

Abseits von Kultur und Geschichte, lässt sich in Ravensburg dennoch jede Menge erleben. Als überregional bekanntes Ausflugsziel sei hier das Ravensburger Spieleland zu nennen. Schwerpunktmäßig liegt die Zielgruppe hier bei Familien mit jüngeren Kindern. Dafür ist jedoch von der Baggergrube, über das Verrückte Labyrinth bis hin zum abenteuerlustigen Wasser-rafting alles gegeben.

Freizeittipp: Ravensburger Spieleland >>

spieleland_ravensburg

© Ravensburger Spieleland

Und für noch mehr Spaß und Spannung sorgt das in unmittelbarer Nachbarschaft vom Ravensburger Spieleland gelegene Mini Mundus Bodensee.  Mit mehr als 85 Bauwerken im Originalmaßstab von 1:25 begeistert der Miniaturpark Groß und Klein und vermittelt dabei sogar noch etwas Allgemeinwissen.

Freizeittipp: Mini Mundus Bodensee >>

minimundus

© Mini Mundus Bodensee

Auch auf dem Erlebnisbauernhof Gut Hügle gibt es allerhand zu entdecken. Kirschenliebhaber werden sich dabei besonders im „Kirschgarten“ wohlfühlen, welcher von Juli bis August täglich frisches Obst im Angebot hat. Wer beim Selbstpflücken jedoch vom Weg abkommt, sollte aufpassen, dass er sich nicht im Maislabyrinth verirrt. Der Irrgarten hat eine Fläche von drei Fußballfeldern und eine Weglänge von 2000m. Wer trotzdem einmal den Ausgang nicht findet, braucht nicht in Panik zu geraten:  Bisher konnte noch jeder unbeschadet geborgen werden.

Noch besonders reizend für Kinder ist die Abenteuerscheune, einer Indoor Spielewelt, in der nach Herzenslust getobt, gerutscht und geklettert werden kann.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel liefert des Weiteren auch das Museum Ravensburger. Hier wird auf drei Etagen die Geschichte des Verlags Ravensburger erzählt, sowie anschaulich Fragen zur Entstehung eines Brettspiels am Bsp. Das Verrückte Labyrinth beantwortet. Im Obergeschoss wird der Ravenburger Buchverlag präsentiert.

Freizeittipp: Museum Ravensburg >>

rav_mus

© Museum Ravensburger

Einblicke ins Mittelalter gewährt das Museum Humpis-Quartier, in dem einige der besterhaltensten Wohnquartiere Süddeutschlands aus dem Spätmittelalter begutachtet werden können. Hier kann die Geschichte der damaligen Bewohner lebendig nachempfunden und allgemeine Kulturgeschichte der Stadt Ravensburg vom 11. bis zum 21. Jahrhundert erlebt werden.

Freizeittipp: Museum Humpis-Quartier >>

humpis_quartier_new

© Museum Humpis-Quartier, Aufnahme: Anja Köhler

Ein Stück Jakobsweg lässt sich ebenfalls in Ravensburg begehen. Der berühmte Pilgerweg kommt durch Nürnberg über Biberach, durch die historische Altstadt in Ravensburg bis hin nach Konstanz, von wo aus die Strecke weiter bis nach Santiago de Compostela reicht.

Ravensburg ist eine Stadt, in der sich auf jeden Fall viel sehen und erleben lässt. Von altertümlicher Atmosphäre in der Innenstadt, bis hin zu einem actiongeladenen Ausflug ins Ravensburger Spieleland, sind viele Möglichkeiten geboten, seine Freizeit optimal auszuschöpfen.

Quelle der übrigen Bilder: © www.herrliches-ravensburg.de >>

Geschichte zum Greifen nah

Mitten in einer traumhaften Landschaft liegt das beschauliche Stein am Rhein. Es ist vor allem für seinen gut erhaltenen Altstadtkern und die schönen bemalten Bürgerhäuser bekannt. Aber auch die alten Kirchen und der romantische Blick auf den Rhein machen den Aufenthalt unvergesslich.

stein_am_rhein_burg_kloster

Das Wahrzeichen der Stadt am Rhein ist die mittelalterliche Burg Hohenklingen, welche etwa 200 m über der Stadt liegt. Da die Burg von Angriffen weitestgehend verschont blieb, sieht sie heute fast genauso aus wie im Mittelalter von 1200 bis 1422. Heute befindet sich in der Burg ein Restaurant, welches das mittelalterliche Flair u.a. mit dem Rittersaal und der Burgstube wunderbar wiederbelebt hat.

stein-burg-hohenklingen

Sehenswert ist auch das Anfang des 11. Jahrhunderts erbaute Kloster St. Georgen, welches heute ein Museum ist und zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen der Schweiz zählt. Neben den kunstvoll gestalteten Innenräumen ist besonders der spätgotische Kreuzgang und der Festsaal von großer Bedeutung.

Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert war ehemals ein Kaufhaus. Heute beherbergt es außerdem ein Museum.

stein-kloster_st_georgenstein-am-rhein-rathaus

Das Städtchen ist besonders für die bunt bemalten Bürgerhäuser am Rathausplatz bekannt. Die vielen verschiedenen Fassadenmalereien und Erker stammen aus unterschiedlichen Epochen. Die kleinen romantischen Gassen und die Fachwerkhäuser machen den einzigartigen Charme des Städtchens aus.

stein-am-rhein-haeuser

© Zacke82

Zahlreiche mittelalterliche Bauten prägen das Stadtbild von Stein am Rhein. Von den Überresten der Stadtbefestigung ist besonders das Untertor noch gut erhalten.

stein-unterstadttor

Sehr schön ist auch die Inselgruppe Werd im Untersee des Bodensees, die seit 2011 auch zum UNSECO-Weltkulturerbe zählt. Auf diesen Inseln lebten schon um etwa 5000 v. Chr. Pfahlbauer. Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit wie Waffen, Werkzeuge und Schmuck werden auf der Insel ausgestellt. Aber auch die Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen.

stein_am_rhein_von_oben

© Adrian Michael

 

Tourist-Information
Oberstadt 3
CH-8260 Stein am Rhein
Tel.: +41 (0) 52 742 20 90

Romantische Gässchen und prächtige Schlösser

In dem beschaulichen Meersburg lässt sich Mittelalter und Barock erfahren. Erleben Sie die einzigartige Museenlandschaft Meersburgs zwischen Weinbau und Stadtgeschichte.

 

Die Burg Meersburg, auch Altes Schloss genannt, ist im 7. Jahrhundert erbaut worden und somit die älteste bewohnte Burg Deutschlands und ein Wahrzeichen der Region. In der Burg befindet sich das Burgmuseum, welches über 30 eingerichtete Räume aus dem Mittelalter zeigt. Dazu gehören u.a. die alte Burgküche, der Rittersaal und das Burgverlies.
Freizeittipp: Burgmuseum Meersburg >>

Das Neue Schloss aus dem 18. Jahrhundert gehört neben dem Reit- und Stallhof sowie dem ehemaligen Priesterseminar zum Barockensemble der Stadt und war bis 1803 die Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz.

meersburg-schloss

Meersburg war durch die Stadtbefestigung gut vor Angriffen geschützt. Zu den Überresten der Befestigung gehört neben der Stadtmauer und dem Untertor auch das um 1300 erbaute Obertor.

meersburg-obertor

Bekannt ist Meersburg auch für den Weinbau, welcher durch das milde Seeklima ermöglicht wird. Die Stadt ist umgeben von idyllischen Weinbergen mit einem wunderbaren Blick auf den Bodensee. Bereits seit dem 14. Jahrhundert wird hier Wein angebaut. Die Geschichte des Meersburger Weinbaus lässt sich im Weinbaumuseum nachvollziehen.
Freizeittipp: Staatsweingut Meersburg >>

meersburg-weinberge

Die kleinen, romantischen Gassen der Stadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern prägen das Stadtbild Meersburgs.

meersburg-gasse

Meersburg ist gut mit der Fähre zu erreichen, von der man einen wundervollen Blick auf die Stadt und die Weinhänge hat.
Freizeittipp: Schifffahrten >>

meersburg-vom-see

 

Tourist-Information
Kirchstraße 4
88709 Meersburg
Tel.: +49 (0) 7532 440 400

Die Stadt der Zeppeline

Das 200 Jahre alte Friedrichshafen ist die zweitgrößte Stadt am Bodensee. Bekannt ist die Stadt vor allem für die Zeppeline und die Luft- und Raumfahrttechnik.

fn-uferpromenade

Die Friedrichshafener Uferpromenade gehört zu den längtsen und schönsten am Bodensee. Die vielen kleinen Straßencafés laden mit Blick auf den See und die Alpen zum Verweilen ein.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schlosskirche, eine um 1700 erbaute ehemalige Klosterkirche. Charakteristisch sind die 55 m hohen Doppeltürme. Dazu gehört außerdem das Schloss, ein ehemailiges Kloster der Benediktiner sowie ein prächtiger Steg, der ein Stück in den Bodensee führt.

fn-schlosskirchefn-steg

Das Zeppelinmuseum im ehemaligen Hafengebäude zeigt die Geschichte der Zeppeline und ist ein Muss für jeden Besucher. Dort kann man u.a. den Fahrtgastraum eines Zeppelins mit Schlafkabinen begehen. Außerdem werden Bilder von Otto Dix und weiteren Künstlern ausgestellt.
Freizeittipp: Zeppelin Museum Friedrichshafen >>

fn-zeppelin-alpen

Auch das Dornier Museum ist ein hochinteressanter Tipp: Hier kann man Luft- und Raumfahrttechnik in Originalgröße bestaunen.
Freizeittipp: Dornier Museum für Luft- und Raumfahrttechnik >>
Des Weiteren hat Friedrichshafen ein Schulmuseum, in dem schulgeschichtliche Sammlungen gezeigt werden. Verschiedene Klassenzimmer aus den Jahren 1850, 1900 und 1930 geben einen guten Einblick in die Schulzeit von damals.
Freizeittipp: Schulmuseum >>

Direkt am See findet sich das Klangschiff des Künstlers Helmut Lutz. Es ist ein Symbol für den Frieden. Die 40 m lange Konstruktion aus Holz und Stahl dient des Öfteren als Bühne für eindrucksvolle Konzerte.

fn-klangschiff

Der Friedrichshafener Stadtbrunnen, der Zeppelin Brunnen mit dem Zeppelin-Denkmal sowie der Buchhornbrunnen zählen ebenso zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Letzterer befindet sich vor dem Rathaus und ist besonders bei Kindern sehr beliebt. Der Buchhornbrunnen vereint mit seinen Figuren Geschichte und Mythologie aber auch weitere Themen.
Architektonisch besticht vor allem das Medienhaus am See mit seiner komplett verglasten Fassade. Ein richtiger Blickfang ist hier der kieselförmige Veranstaltungssaal, der "Kiesel", welcher nachts auch bunt beleuchtet wird.

fn-stadtbrunnenfn-medienhaus

Der im Jahr 2000 erbaute 22 m hohe Aussichtsturm auf der Hafenmole bietet einen grandiosen Blick auf das Panorama der Stadt mit der schönen Schlosskirche, den See, die Alpen und die schönen Obstgärten im Hinterland von Friedrichshafen. Der stählerne Turm soll ein vertikales Gegenelement zur horizontalen Überdachung des Molenkopfes, eines der bedeutsamsten Tore zur Stadt, darstellen.

fn-moleturm

Friedrichshafen ist auch ein guter Ausgangspunkt für eine Schifffahrt, zum Beispiel mit dem Katamaran.
Freizeittipp: Schifffahrten >>

 

Tourist-Information
Bahnhofplatz 2
88045 Friedrichshafen
Tel.: +49 (0) 7541 3001 0

Die Kulturstadt am See

Die 2000 Jahre alte Landeshaupstadt von Vorarlberg ist die Kulturhochburg des östlichen Bodensees. Mit seinem mittelalterlichen Kern gehört Bregenz ganz klar zu den schönsten Städten am See.

bregenzer-bucht

Vorarlberger Landestheater, Postamt, Kunsthaus Bregenz
© Kunsthaus Bregenz / Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Besonders bekannt ist die Stadt Bregenz für die Bregenzer Festpiele. Jeden Sommer werden auf verschiedenen Spielstätten Opern, Theater und mehr aufgeführt. Am berühmtesten ist die imposante Seebühne, mit ihren großartigen Bühnenbildern. Sie ist die größte Seebühne der Welt. Jedes Jahr werden die Bregenzer Festspiele von tausende Menschen aus der ganzen Welt besucht.
Freizeittipp: Bregenzer Festspiele >>
Bregenzer Festspiele: Programm 2011/2012 >>

bregenz-festspiele-tosca

© Bregenzer Festspiele (2007) / Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Aber die österreichische Stadt hat natürlich noch viel mehr zu bieten, vor allem noch mehr Kultur:

Das Kunsthaus Bregenz ist Pflicht. Es besticht durch seine preisgekrönte Architektur und die wechselnden Ausstellungen mit internationaler zeitgenössischer Kunst.
Freizeittipp: Kunsthaus Bregenz >>
Auch das Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis ist mit seinen verschiedenen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst ist immer einen Besuch wert.

bregenz-kunsthaus-bei-nachtbregenz-kunst-ausstellung

Kunsthaus bei Nacht                                         Ausstellung im Kunsthaus
© Kunsthaus Bregenz / Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Schauen Sie doch auch einmal, was der Bodensee noch an Kultur zu bieten hat.
Freizeittipp: Kultur am Bodensee >>

Die Seepromenade mit der Hafenmole ist sehr schön. Sie führt vom Hafen bis zur Seebühne der Bregenzer Festspiele.
Atemberaubende Sonnenuntergänge kann man auf der Aussichtsplattform Fischersteg erleben. In den 20er Jahren starteten von hier aus Rundflüge mit dem Wasserflugzeug.

bregenz-fischersteg

© Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Historische Sehenswürdigkeiten hat Bregenz auch zu bieten: Beispielsweise die Reste einer römischen Villa aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. oder die Vorarlberger Landesbibliothek, die in einer barocken Kirche Platz gefunden hat. Besonders der Kuppelsaal der Bibliothek ist sehr imposant.
Der um 1600 erbaute Martinsturm, ein ehemaliger Getreidespeicher, gilt heute als das Wahrzeichen der Stadt.

bregenz-stadtbibliothekbregenz-martinsturm

© Kresser Gerhard (l.) / Martin Horner (r.) / Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Das wohl bekannteste Freibad um Bregenz herum ist das ehemalige Militärbad, von den Einwohnern "Mili" genannt. Es steht U-förmig auf Holzpfählen im Bodensee. Ursprünglich wurde es 1825 zur Ausbildung von Rekruten gebaut.

bregenz-mili

© Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

Bregenz ist reich an Kirchen, Kapellen und Klöstern. Zum Beispiel die Nepomukkapelle aus dem Jahre 1757, ein barocker Zenralbau mit Kuppel oder das streng symmetrische Kloster Mehrerau von 1922/1923.

bregenz-kloster-mehreraubregenz-nepomukkapelle

© Carsten Kusche / Bregenz Tourismus & Stadtmarketing (l.)

bregenz-panorama

Blick vom Pfänder auf die Bregenzer Bucht
© Roman Horner / Vorarlberg Tourismus

bregenz-hausfassadeAußerdem besitzt die Stadt die schmalste Hausfassade Europas. Sie ist gerade einmal 57 cm breit.

© Bregenz Tourismus & Stadtmarketing

 

 

 

Von Bregenz aus legen viele Schiffe ab. Die Stadt ist also idealer Ausgangspunkt für eine Schifffahrt.
Freizeittipp: Schifffahrten >>

 

Tourist-Information
Bodensee-Vorarlberg Tourismus
Römerstraße 2, 4. Stock
A-6900 Bregenz
Tel.: +43 (0) 5574 / 43 443 0

Umgeben von Wasser

Der wunderschöne Blick auf den Bodensee und die Berge sowie die historische Altstadtinsel mit verwinkelten, romantischen Gassen spricht für sich: Lindau gehört zu den schönsten Städten am Bodensee.

Lindau liegt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz und die historische Altstadt befindet sich auf einer Insel im Bodensee.

lindau-hafen

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Lindauer Hafeneinfahrt mit dem Leuchtturm und dem sechs Meter hohen Bayerischen Löwen, beide 1856 erbaut. Der 33 m hohe Leuchtturm ist einer der wenigen, der eine Turmuhr besitzt.

Das Alte Rathaus wurde 1422 erbaut. Mit dem gotischen und dem Renaissance-Stil und seinen Malereien aus dem 19. Jahrhundert, welche die Stadtgeschichte zeigen, ist das Alte Rathaus ein echter Hingucker. Im gotischen Reichssaal wurde 1496/1497 der Reichstag abgehalten.
Direkt daneben befindet sich das Neue Rathaus. Jeden Vormittag um 11:45 Uhr ertönt hier ein Glockenspiel.

lindau-rathaus

Lindau hat außerdem ein paar sehr eindrucksvolle Kirchen vorzuweisen:
Das Münster Unserer Lieben Frau mit seinen barocken Deckenmalereien, die um 1180 erbaute evangelische Kirche St. Stephan sowie die Barfüßerkirche, das heutige Stadttheater, deren Ursprung im 13. Jahrhundert liegt.
Die älteste Kirche Lindaus ist die Peterskirche. Sie wurde um 1000 n. Chr. gebaut und gehört auch zu den ältesten Kirchen am Bodensee. Sie ist u.a. geschmückt mit Szenen aus der Passion Christi.

lindau-peterskirche

Peterskirche am Schrannenplatz

Der Mangenturm, auch Mangturm genannt, ist ein 20 m hoher Leuchtturm an der Seepromenade des Hafens, welcher im 12. und 13. Jahrhundert in Betrieb war. Die bunten Ziegel aus dem 19. Jahrhundert - bis hierhin war er auch nur per Zugbrücke zu erreichen - tragen zu seinem charakteristischen Erscheinungsbild bei und machen ihn so zu einem Touristenmagnet. Besichtigen kann man ihn täglich von 10 - 21 Uhr und von oben hat man einen wunderschönen Blick auf die Lindauer Hafeneinfahrt.
Der runde Diebsturm mit seinen vier Ecktürmen wurde im Jahre 1380 als Teil der Stadtbefestigung erbaut. Früher wurde er als Gefängnis genutzt, woher sich auch der Name herleiten lässt.

lindau-mangenturmlindau-diebsturm

Mangenturm                                                                 Diebsturm

Der romantische Markplatz mit dem Brunnen und dem mit hübschen Fassadenmalereien verzierten Haus zum Cavazzen, in dem sich das Stadtmuseum befindet, versetzt so manchen ins Träumen.
Lindau mit seinen schönen verwinkelten Gassen hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Es lohnt sich auf jeden Fall alle Ecken der Stadt zu erkunden.

lindau-marktplatzlindau-gasse

 

Tourist-Information
Lennart-Bernadotte-Haus
Alfred-Nobel-Platz 1
88131 Lindau
Telefon: +49 (0) 8382 / 26 00-30

Die Bodensee-Metropole

Konstanz ist mit ca. 83.000 Einwohnern die größte Stadt am Bodensee und gehört zweifellos zu den schönsten. Für jeden Bodenseeurlaub ist die Stadt am Seerhein ein absolutes Muss.

panorama-konstanz

Die Geschichte der Stadt geht bis in die Antike zurück, als das spätrömische Kastell "Constantia" die Rheingrenze vor den Alemannen schützen sollte. Im Jahr 2003 wurden bei Renovierungsarbeiten Teile des antiken Kastells entdeckt.
Tipp: Spätrömisches Kastell Constantia >>

Das Besondere an Konstanz ist, dass die Stadt den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet überstanden hat und daher noch heute zahlreiche mittelalterliche Bauten und Gassen zu bestaunen sind. Neben frühmittelalterlichen Kirchen sowie Patrizier- und Zunfthäusern sind auch Gebäude aus dem Jugendstil durchaus beachtlich.

konstanz-haus-freskenkonstanz-hussen-fresken

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das Konstanzer Münster oder Kirche zu unserer lieben Frau, eine ehemalige Bischofskirche. Sie zählt zu den größten romanischen Kirchen Südwestdeutschlands.
Tipp: Konstanzer Münster >>

muenster-detail-konstanz

Das im venezianischen Renaissance-Stil erbaute Rathaus mit seinen Fresken, die Personen und wichtige Szenen aus der Stadtgeschichte darstellen, ist in jedem Fall sehenswert. Auch der Innenhof des Rathauses ist einen Blick wert.

konstanz-rathausrathaus-innenhof-konstanz

Von 1414 -1418 fand das Konzil von Konstanz statt. In dem ehemaligen Kaufhaus, dem Konzilgebäude, wurde das erste und einzige Mal ein Papst in Deutschland gewählt. Damals konkurrierten gleich drei Päpste um das begehrte Amt, letztendlich wurde jedoch keiner von ihnen gewählt. Es wurde Papst Martin der V., nachdem die anderen drei geflohen oder zurückgetreten waren. Während des Konzils wurde der Reformator Johannes Hus verbrannt, woran heute ein Gedenkstein und ein Museum ihm zu Ehren erinnert.
Tipp: Hus-Museum >>

konzil-konstanz

Vor dem Konzil am Hafen steht die Imperia, eine 9 m hohe, sich drehende Beton-Statue des Bildhauers Peter Lenk. Die Imperia stellt eine Kurtisane dar, welche den Papst und den Kaiser in Händen hält. Sie gehört zu den Wahrzeichen der Stadt Konstanz.
Vom selben Künstler stammt auch der Konstanzer Triumphbogen auf der Laube, mit einigen etwas provozierenden, aber auch lustigen Figuren und mit jeder Menge versteckter Symbolik.

imperia-konstanz-hafentriumphbogen-konstanz-lenk

Im späten Mittelalter war Konstanz von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen umgeben. Heute sind nur noch ein paar Reste der ehemaligen Stadtmauer erhalten. Dazu gehören die Wehrtürme Schnetztor, Rheintorturm und Pulverturm.

schnetztor-konstanz

Schauen Sie auch einmal bei den interessanten Museen von Konstanz vorbei, wie z.B. das Archäologische Landesmuseum.
Tipp: Museen am Bodensee >>

Die Dominikanerinsel grenzt direkt an Konstanz an und wird nur durch einen sechs Meter breiten Graben von der Stadt getrennt. In dem ehemaligen Dominikanerkloster auf der Insel ist heute das Inselhotel untergebracht.

inselhotel-konstanz

Die Marktstätte ist nicht nur eine Einkaufspassage, auch die alten Häuser sind auf jeden Fall reizvoll. Im Mittelalter war hier direkt das Ufer des Bodensees, allerdings wurde die Marktstätte, wie auch der Stadtgarten im 13. und 14. Jahrhundert aufgeschüttet, um mehr Land zu gewinnen.
Eine weitere tolle Einkaufsmöglichkeit bietet das Lago Shopping Center in Konstanz.

marktstaette-konstanz

Seit 2006 findet man immer wieder die sogenannten Stolpersteine, kleine messingfarbene Einlassungen in den Gehwegen. Sie erinnern an die deportierten und ermordeten Bürger von Konstanz während des Dritten Reichs und befinden sich vor den früheren Wohnungen der Opfer.

Die unmittelbar an Konstanz angrenzende Stadt Kreuzlingen ist die größte Schweizer Stadt am Bodensee. Statt durch einen Zaun getrennt, markiert eine Kunstgrenze aus 22 Skulpturen den Grenzverlauf zwischen Deutschland und der Schweiz.

konstanz-kunstgrenze

Nehmen Sie doch an einer der vielen verschiedenen Stadtführungen durch Konstanz teil. Wandern Sie z.B. mit der Imperia oder dem Mönch durch die mittelalterliche Geschichte von Konstanz und lassen Sie sich interessante Geschichten über die Stadt erzählen.
Tipp: Stadtführungen >>
Auch eine Schifffahrt sollte bei einem Urlaub am Bodensee auf keinen Fall fehlen. Von Konstanz aus gibt es einige schöne Schifffahrtsmöglichkeiten. 
Tipp: Schifffahrten >>

 

Tourist Information Konstanz
Bahnhofplatz 43 / Bahnhof
78462 Konstanz
Tel. +49 (0) 7531 1330-30

 

tippshead_staedte

Machen Sie einen Ausflug und besuchen Sie die schönsten Städte rund um den Bodensee!


bodensee_staedte

Radolfzell


Konstanz


Lindau


St. Gallen


Bregenz


Friedrichshafen


Meersburg


Stein am Rhein


Überlingen


Rorschach


Ravensburg


tipplogoSchaffhausen



Ein Stück Weltkulturerbe

St. Gallen liegt südlich des Bodensees in der Schweiz und beheimatet etliche Gebäude die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Auch sonst stellt die Region ein reichhaltiges Kulturangebot für Sie bereit.

st-gallen-luftaufnahme

Luftaufnahme St. Gallen

Die zwischen 1755 und 1767 erbaute Kathedrale mit ihren charakteristischen Doppeltürmen ist der größte Touristenmagnet der Stadt und ein absolutes Muss. Die ehemalige Stiftskirche gehört zu den letzten monumentalen Sakralbauten des späten Barocks und hat neben der beeindruckenden Fassade auch ein hochinteressantes Innenleben zu bieten.

st-gallen-kathedrale

Kathedrale von St. Gallen

Wer sich im beschaulichen St. Gallen eingefunden hat, kommt nicht an der imposanten Stiftsbibliothek vorbei, die älteste Bibliothek der Schweiz und eine der größten Klosterbibliotheken der Welt. Mit rund 170.000 Büchern und weiteren Medien hat die immer noch aktive Leihbibliothek ein einzigartiges Inventar.

st-gallen-stiftsbibliothek

Stiftsbibliothek St. Gallen

Zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt zudem noch das Lapidarium, wo Architekturplastiken des St. Galler Klosters ausgestellt sind, sowie das um 1570 erbaute Karlstor, welches das einzige erhaltende Tor der Stadtmauer ist. Außerdem gehört dazu auch das Stifts- und Staatsarchiv, wo Urkunden und Dokumente des ehemaligen Klosters aufbewahrt werden, die teilweise aus den Jahren 700 - 1000 n. Chr. stammen.

Aber hier ist natürlich noch lange nicht Schluss, denn die Stadt bietet noch viel Sehenswertes mehr: St. Gallen kann eine bezaubernde Altstadt und Architektur von Santiago Calatrava bis Hundertwasser aufweisen. Ein Bierflaschenmuseum, ein Fliegermuseum und das historische Stadtmuseum sind nur ein Bruchteil davon, was diese Stadt einem Touristen noch zu bieten hat. Eine gute Idee wäre es deshalb, einer Stadtführung beizuwohnen, um alle Ecken und Enden dieser wundervollen Stadt gesehen zu haben.

st-gallen-markthalle

Markthalle Altenrhein

 

St. Gallen - Bodensee Tourismus
Bahnhofplatz 1a
CH-9001 St. Gallen
Tel. +41 (0)71 227 37 37

 

Bilder : © st.gallen-bodensee.ch