Grenzenüberschreitender Naturschutz

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EuroNatur konzentriert sich als international aktive Stiftung auf einen grenzübergreifenden Naturschutz in ganz Europa. Denn was nützt es, wenn der Kiebitz in Deutschland beschützt und auf seinem Zugweg abgeschossen wird? Darum es hat sich EuroNatur zur Hauptaufgabe gemacht die Grenzen in Europa zu überschreiten und das europäische Naturerbe mit seiner ganzen Artenvielfalt und all die wertvollen Naturlandschaften zu beschützen und zu erhalten.

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1987 vom BUND, dem NABU und der DUH gegründet ist EuroNatur eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Radolfzell am Bodensee. Sie ist eigenständig, finanziell unabhängig und deshalb auch unparteilich. Kernthemen mit denen sich die Stiftung beschäftigt sind u.A. der grenzenübergreifende Schutz von Wildtieren sowie deren Lebensräumen, dazu zählen Tiere wie der Wolf, Bären und Zugvögel. Außerdem bemüht sich EuroNatur um den großräumigen Naturschutz, d.h. Naturlandschaften und ökologisch wertvolle Kulturlandschaften werden gesichert. Und auch auf politischer Ebene zeigt EuroNatur hohe Präsenz. Hier kämpft sie für eine ökologisch sinnvolle Agrarpolitik und auf Seiten der Naturschutzpolitik, um nur einige Themen der EuroNatur aufzuzählen.

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Ein großes Kernprojekt, mit dem sich EuroNatur nun schon seit seiner Gründung beschäftigt, ist die Kampagne „Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan“ . Die Problematik liegt hier, dass auf der sogenannten Adria-Zugroute (roter Pfad; zur Karte hier >> ) jedes Jahr schätzungsweise mehr als zwei Millionen Vögel zum reinen Zeitvertreib abgeschossen werden. Und jeder Vogel, der an der Adria stirbt, ist einer weniger, der unsere hiesigen Felder belebt. Das Vorgehen der Jäger ist dabei mehr als erschreckend. Sie sitzen an der Küstengegend in Ländern wie Albanien oder Kroatien und warten nur darauf bis die Tiere nach ihrem anstrengenden Flug über das Mittelmeer ihre Brutstätten erreichen um hier zu überwintern. Anstatt das die Vögel hier jedoch ihre Ruhe haben und sich von der Reise erholen können, werden sie skrupellos und äußerst gewalttätig vom Himmel geholt. Dabei wird traurigerweise auch keine Rücksicht darauf genommen, ob die anvisierten Tiere vom Aussterben bedroht sind, oder nicht. EuroNatur kämpft gegen dieses brutale Abschlachten indem sie Präventionsarbeit in der Öffentlichkeit leistet und diese mit fundierten, selbst zusammengetragenen Informationen zu diesem heiklen Thema füttert.

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