Freizeittipps:

Was tun bei Regenwetter?
Kultläden
Startseite
Der Bodensee
Natur und Umwelt
Sehenswürdigkeiten
Kinder, Tiere & Freizeit
Sport / Wassersport
Bäder
Campingplätze
Städte
Kultur
Museen
Nightlife
Schifffahrten
Außergewöhnliches
Kulinarisches
Wellness & Gesundheit
Planetarien
Messen
 
 

bund_logo„Freunde der Erde“

Vor etwa drei Generationen begann in Deutschland die chemische Industrialisierung.  Damals gelangten die meisten Giftstoffe über die Kanalisation und Schornsteine in die Umwelt. Heute haben wir einen großen Teil der gefährlichen Chemikalien in unseren Nahrungsmitteln. Der BUND kämpft u.a. auf diesem Gebiet um ein lebenswertes und zukunftsfähiges Deutschland.

1975 gegründet, zählt der BUND inzwischen beinahe 500.000 Mitglieder, Förderinnen und Förderer und engagiert sich u.a. für den Klimaschutz und den Ausbau regenerativer Energien. Außerdem setzt sich der BUND für den Schutz bedrohter Arten aus Wald und Wasser ein. Das System funktioniert über föderative Organisation – in ganz Deutschland bestehen flächendeckend etwa 2.000 Kreis- und Ortsgruppen, davon sind beinahe 40 um den Bodensee und das Umland verteilt.

wollgras_cwolfgang_willner

© Bild: Wolfgang Willner

Eines der Projekte, das vom BUND unterstützt wird, ist das Hausbacher Moos bei Isny im Landkreis Ravensburg. Von verheideten Hochmooren und Pfeifengraswiesen geprägt, herrscht dort mittlerweile eine recht starke Bewaldung und Verbuschung am Rande der Entwässerungsgräben. Der Bezirk wird stark in mehrere Teilflächen gekammert; einige wertvolle Standorte mit unterschiedlichen Wollgräsern, Arnika und weiteren seltenen Arten gehen bereits verloren. Da das Hausbachmoos in einem ganzen Gebiet von Mooren und Streuwiesen liegt, wo sich ebenfalls wichtige Artenbestände befinden, ist es im Rahmen eines recht großen Biotopverbundes von ziemlicher Bedeutung.  Zum Schutze all jener Lebensformen hat sich der BUND zum Ziel gesetzt jene rückläufige Hoch- und Übergangsmoore zu fördern und eine Hochwasservorsorge zu gewährleisten.

storch_cnaturbildarchiv-gn

© Bilder l.: Wolfgang Willner; r.: Naturbildarchiv Günter

Weitere Projekte sind die Betreuung von Amphibienzäunen, die Erhaltung und Verbesserung von Schmetterlings- und Storchenlebensräumen, sowie das „Apfelsaft-Projekt“, bei dem der Streuobstbau durch diverse Maßnahmen wieder rentabel gemacht werden soll. Da der BUND politisch unabhängig ist, muss er all seine Projekte aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzieren – mit anderen Worten: Jeder kann hier helfen, ob aktiv oder passiv.

 

 

Weitere Informationen zum Regionalverband Bodensee-Oberschwaben hier >>

 26. März  2017  14:57:
WERBUNG

Leute am See

Gaby Hauptmann
Matthias Reim
Sepp Bögle
Bruno Epple
 
 

ilink


Viele Zusatzinfos auf Facebook:

wer ist online ?

Aktuell sind 50 Gäste und keine Mitglieder online


flickr_30Twitter


Werbung