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Die Stadt der Türme und Tore

Ravensburg fällt besonders wegen seinem historischen Stadtbild ins Auge.  Viele altertümlichen Türme und Tore, sowie die zu Teilen erhaltene Stadtmauer aus dem Mittelalter, verleihen dem schwäbischen Nürnberg im Schussental am Bodensee gelegen, seinen einzigartigen Charakter.

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Unbedingt zu beachten sind in diesem Zusammenhang der Mehlsack (l. im Bild) und der Blaserturm (r. im Bild). Der Mehlsack gilt als Wahrzeichen der Stadt Ravensburg. Der zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtete Wehrturm trägt seinen Namen aufgrund der runden Form und des weißen Putzes. An der höchsten Stelle in der Altstadt erbaut, war seine Funktion die Kontrolle des Geländes unweit der Veitsburg.

Der Blaserturm hingegen, mit der gleichen Höhe von 51 Metern, diente der Stadt vor ihrer Erweiterung noch als Teil der Stadtbefestigung.  Später wurde er als Wachturm in der Stadtmitte genutzt, bevor er in der Mitte des 16. Jahrhunderts bei einem Unwetter einstürzte und  sich nur sechs Jahre später – diesmal im italienischen Renaissancestil – von Neuem gen Himmel streckte.

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Als eines der bekanntesten Tore der Stadt Ravensburg lässt sich an dieser Stelle das Frauentor (Bild unten) benennen. Hierbei handelt es sich um ein Stadttor Richtung Norden, welches im Jahre 1982 vollkommen ausbrannte und dabei drei Feuerwehrmännern das Leben kostete.

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Ein weiteres, lohnenswertes Ausflugsziel ist die Veitsbug, die bereits weiter oben Erwähnung fand. Früher Ravensburg genannt, thront die Burganlage auf dem mehr als 500 Meter hohem „Burgberg“ über der Stadt. Nach langer, durchlebter Geschichte sind heute ein Restaurant und eine Jugendherberge in den Gemäuern untergebracht.

Ein etwas düsteres Kapitel in der Geschichte erzählt das „Denkmal der grauen Busse“. Im Jahre 2005 für die Teilnahme an einem Wettbewerb entworfen, stellt das zweiteilige Betonobjekt die Krankentransporte dar, in denen allein zwischen 1940 und 1941 beinahe 700 psychisch erkrankte Menschen aus der ehemaligen „Heilanstalt“ im Kloster Weißenau als nicht lebenswert eingestuft und zum systematischen Töten abtransportiert wurden.

Abseits von Kultur und Geschichte, lässt sich in Ravensburg dennoch jede Menge erleben. Als überregional bekanntes Ausflugsziel sei hier das Ravensburger Spieleland zu nennen. Schwerpunktmäßig liegt die Zielgruppe hier bei Familien mit jüngeren Kindern. Dafür ist jedoch von der Baggergrube, über das Verrückte Labyrinth bis hin zum abenteuerlustigen Wasser-rafting alles gegeben.

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© Ravensburger Spieleland

Und für noch mehr Spaß und Spannung sorgt das in unmittelbarer Nachbarschaft vom Ravensburger Spieleland gelegene Mini Mundus Bodensee.  Mit mehr als 85 Bauwerken im Originalmaßstab von 1:25 begeistert der Miniaturpark Groß und Klein und vermittelt dabei sogar noch etwas Allgemeinwissen.

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© Mini Mundus Bodensee

Auch auf dem Erlebnisbauernhof Gut Hügle gibt es allerhand zu entdecken. Kirschenliebhaber werden sich dabei besonders im „Kirschgarten“ wohlfühlen, welcher von Juli bis August täglich frisches Obst im Angebot hat. Wer beim Selbstpflücken jedoch vom Weg abkommt, sollte aufpassen, dass er sich nicht im Maislabyrinth verirrt. Der Irrgarten hat eine Fläche von drei Fußballfeldern und eine Weglänge von 2000m. Wer trotzdem einmal den Ausgang nicht findet, braucht nicht in Panik zu geraten:  Bisher konnte noch jeder unbeschadet geborgen werden.

Noch besonders reizend für Kinder ist die Abenteuerscheune, einer Indoor Spielewelt, in der nach Herzenslust getobt, gerutscht und geklettert werden kann.

Ein lohnenswertes Ausflugsziel liefert des Weiteren auch das Museum Ravensburger. Hier wird auf drei Etagen die Geschichte des Verlags Ravensburger erzählt, sowie anschaulich Fragen zur Entstehung eines Brettspiels am Bsp. Das Verrückte Labyrinth beantwortet. Im Obergeschoss wird der Ravenburger Buchverlag präsentiert.

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© Museum Ravensburger

Einblicke ins Mittelalter gewährt das Museum Humpis-Quartier, in dem einige der besterhaltensten Wohnquartiere Süddeutschlands aus dem Spätmittelalter begutachtet werden können. Hier kann die Geschichte der damaligen Bewohner lebendig nachempfunden und allgemeine Kulturgeschichte der Stadt Ravensburg vom 11. bis zum 21. Jahrhundert erlebt werden.

Freizeittipp: Museum Humpis-Quartier >>

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© Museum Humpis-Quartier, Aufnahme: Anja Köhler

Ein Stück Jakobsweg lässt sich ebenfalls in Ravensburg begehen. Der berühmte Pilgerweg kommt durch Nürnberg über Biberach, durch die historische Altstadt in Ravensburg bis hin nach Konstanz, von wo aus die Strecke weiter bis nach Santiago de Compostela reicht.

Ravensburg ist eine Stadt, in der sich auf jeden Fall viel sehen und erleben lässt. Von altertümlicher Atmosphäre in der Innenstadt, bis hin zu einem actiongeladenen Ausflug ins Ravensburger Spieleland, sind viele Möglichkeiten geboten, seine Freizeit optimal auszuschöpfen.

Quelle der übrigen Bilder: © www.herrliches-ravensburg.de >>

 24. Januar  2017  20:22:
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